#1 Was zum nachdenken... von cosma79 20.05.2009 07:59

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RAW-Admin
#2 Re: Was zum nachdenken... von Sonja 16.06.2009 08:43

Nachgedacht...

Du findest dein Leben nicht o.k.?
Dann lies doch bitte mal diesen Text:

Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft
nicht einmal registrieren:

- den Partner, der dir jede Nacht die Decke
wegzieht, weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen
unterwegs ist.

- das Kind, das sein Zimmer nicht aufräumt
und lieber fern sieht, weil es bedeutet, dass es zu
Hause ist und nicht auf der Straße.

- die Steuern, die ich zahlen muss,
weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung
habe.

- die riesige Unordnung, die ich nach einer
gefeierten Party aufräumen muss, weil es bedeutet,
dass ich von Freunden umgeben war.

- die Kleidung, die einmal zu eng geworden
ist,weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.

- den Schatten, der mich "verfolgt", weil es
bedeutet,
dass ich mich im Sonnenschein befinde.

- den Teppich, den ich saugen muss und die
Fenster, die geputzt werden müssen, weil es bedeutet,
dass ich ein Zuhause habe.

- die vielen Beschwerden, die ich über die
Regierung höre, weil es bedeutet, dass wir die
Redefreiheit besitzen.

- die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit
von meinem Parkplatz weg ist, weil es bedeutet, dass
ich
laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze.

- die hohe Heizkostenrechnung,
weil es bedeutet, dass ich es warm habe.

- die Frau hinter mir in der Kirche, die so
falsch singt, weil es bedeutet, dass ich hören
kann.

- den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln,
weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.

- die schmerzenden Muskeln am Ende eines
harten Arbeitstages, weil es bedeutet, dass es mir
möglich ist, hart zu arbeiten.

- den Wecker, der mich morgens unsanft aus
meinen Träumen reißt, weil es bedeutet,
dass ich am Leben bin.

- und schließlich die vielen nervenden
E-Mails oder SMS'en, weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und
es genügend Menschen gibt, die an mich denken.

Und solltest du immer noch glauben, dein Leben wäre
"beschissen", dann lies dies nochmals!

LG
Sonja
#3 Re: Was zum nachdenken... von Sonja 28.07.2009 12:15

Nur mal so.....

Liebe
So oft wollen wir sie erklären; sie mit Worten
zeichnen, beschreiben und definieren.

Auch, wenn wir erfahren sind (oder uns dafür halten!),
überrascht sie uns mit immer neuen Facetten. Wir
wissen, wie bittersüß und auch schmerzlich sie sein
kann - dennoch schafft sie es immer wieder uns zu
beschenken und zu überraschen.

Die Sehnsucht tut oft so weh, aber so lange es die
Fähigkeit gibt, bedingungslos lieben zu können, wird
das Leben auch niemals an Schönheit und Spannung
verlieren.

Brennende Sehnsucht - die einzige geduldete Feuerwehr
in diesem Fall ist der Mensch, von dem wir träumen.

Auch, wenn er uns oft unnahbar fern erscheint.
Aber er fühlt, dass wir an ihn denken.

Und er kann glücklich sein - denn er wird geliebt.



#4 Re: Was zum nachdenken... von Manu74 04.11.2009 21:43

Für Tage, an denen man denkt, es geht einem so mies wie sonst keinem.

Falls du heute Morgen gesund (?!?) und nicht krank aufgewacht bist, bist du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.
Falls du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft oder Hunger gespürt hast, dann bist du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.
Falls du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass dir gedroht wird, dass man dich verhaftet oder dich umbringt, bist du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
Falls sich in deinem Kühlschrank Essen befindet, du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum hinlegen, bist du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.
Falls du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.
Falls du diese Nachricht liest, bist du doppelt gesegnet worden, denn du gehörst nicht zu den Milliarden Menschen, die nicht lesen können.
Und... du hast einen PC!
#5 Re: Was zum nachdenken... von manu 26.12.2009 20:45

Schritte

Shannon konnte die Schritte hinter sich hören,als sie nach Hause ging.Der Gedanke,daß sie verfolgt wurde,ließ ihr Herz schneller schlagen.
"Du bist lächerlich"sagte sie sich selbst."Niemand verfolgt Dich."
Um sicher zu gehen,beschleunigte sie ihr Schritttempo,doch die Schritte glichen sich den ihren an.Sie hatte Angst,nach hinten zu sehen,und sie war froh,daß sie fast daheim war.Shannon sagte ein schnelles Gebet:
"Gott,bitte lass mich sicher nach Hause kommen."Sie sah das Aussenlicht brennen und rannte den Rest des Weges bis zum Haus.Erst mal drinnen,lehnte sie sich einen Moment gegen die Tür,erleichtert,in den sicheren vier Wänden ihres Zuhauses zu sein.
Sie sah aus dem Fenster,um nachzusehen,ob jemand da draussen war,aber der Gehweg war leer.Nach dem Durchblättern ihrer Bücher entschloss sie sich,einen Snack zu sich zu nehmen und online zu gehen.Sie loggte sich unter ihrem Nicknamen ByAngel213 ein.Sie sah in ihre Buddyliste und stellte fest,daß GoTo123 online war.Sie schickte ihm eine Nachricht:
ByAngel213:Hi!Ich bin froh,daß Du online bist.Ich hab geglaubt,daß mich jemand nach Hause verfolgt hat.Es war total komisch.
GoTo123: Du siehst zuviel fern!Warum sollte Dich jemand verfolgen?Wohnst Du nicht in einer sicheren Gegend?
ByAngel213: Natürlich wohne ich in einer sicheren Gegend!Ich nehme an,daß ich mir das nur eingebildet habe,denn als ich raus schaute,hab ich niemanden gesehen.
GoTo123: Es sei denn Du hast Deinen Namen übers Internet raus gegeben.Das hast Du doch nicht gemacht,oder?
ByAngel213:Natürlich nicht!Ich bin doch nicht doof,weißt Du
GoTo123: Hattest Du ein Softball Spiel nach der Schule heute?
ByAngel213: Ja,und wir haben gewonnen!
GoTo123as ist ja Klasse!Gegen wen habt ihr gespielt?
ByAngel213:Wir haben gegen die Hornets gespielt.Die irren Uniformen sind total schrecklich.Sie sehen aus wie Bienen.
GoTo123:In welchem Team spielst Du?
ByAngel213:Wir sind die Canton Cats.Wir haben Tigerpfoten auf unseren Uniformen.Die sind total cool!
GoTo123:Hast Du gepitched?
ByAngel213:Nein ich spiele Second Base.Ich muss weg.Meine Hausaufgaben müssen fertig sein,bevor meine Eltern nach Hause kommen.Ich will sie nicht verärgern.CU!
GoTo123:Bis dann!CU!
Währenddessen...
GoTo123 ging zum Mitgliedermenü und begann die Suche nach ihrem Profil.Als er es fand,markierte er es und druckte es aus.Er holte einen Stift heraus und begann aufzuschreiben,was er bis jetzt über ByAngel213 wusste.
Ihr Name:Shannon
Geburtsdatum:03.11.1993
Alter:14
Staat,in dem sie wohnt:North Carolina
Hobbies:Softball,Skaten und Shopping
Neben diesen Informationen wusste er,daß sie in Canton wohnt,weil sie es ihm gerade gesagt hatte.Er wußte,daß sie bis 18.30 Uhr alleine zu Hause war,und das jeden Nachmittag,bis ihre Eltern von der Arbeit kamen.Er wusste,daß sie im Schulteam Donnerstags Nachmittag Softball spielte und daß sich das Team Canton Cats nennt.Ihre Glückszahl 7 ist auf dem Rücken ihrer Uniform gedruckt.Er wußte,daß sie im 7.Schuljahr der Canton High School war.Das hatte sie ihm erzählt.All dies in einer Unterhaltung,die sie online hatten.Er hatte jetzt genug Informationen,um sie zu finden.
Shannon erzählte ihren Eltern nichts von dem Gefühl auf dem Weg nach Hause.Sie wollte nicht,daß sie ihr eine Szene machten und ihr verbieten würden,zufuss nach Hause zu gehen nach dem Softball Spiel.Eltern übertreiben immer maßlos und ihre waren die Schlimmsten.Sie wünschte,sie wäre kein Einzelkind.Wenn sie noch einen Bruder oder eine Schwester hätte,dann wären ihre Eltern nicht so übertrieben beschützerisch.
Bis Donnerstag hatte Shannon die Schritte längst vergessen.Sie war gerade mitten im Spiel,als sie merkte,daß jemand sie anstarrte.In dem Moment fielen ihr auch wieder die Schritte ein.Sie sah von ihrem Second Base nach oben,um festzustellen,daß ein Mann sie genau beobachtete.Er lehnte sich gegen den Zaun und lächelte,als sie ihn ansah.Er sah überhaupt nicht angsteinflössend aus und sie vergaß schnell wieder ihre Bedenken.Nachher saß er auf einer Bank in ihrer Nähe,als sie noch kurz mit dem Trainer sprach.Sie bemerkte sein Lächeln und ging an ihm vorbei.Er nickte und sie lächelte zurück.Ihm fiel der Name auf dem Rücken ihres Trikots auf und er wußte,daß er sie gefunden hatte.Er ging mit sicherem Abstand hinter ihr her.Sie waren nur ein paar Häuser von Shannons Zuhause entfernt.Und als er wußte,wo sie wohnte,ging er schnell zurück zum Park,um sein Auto zu holen.Jetzt musste er warten.
Er entschloss sich,etwas zu essen,bis die Zeit gekommen war,um in Shannons Haus zu gehen.Er fuhr zu einem Schnellrestaurant und blieb dort,bis es Zeit war,seinen nächsten Schritt zu machen.
Shannon war in ihrem Zimmer,als sie Stimmen im Wohnzimmer hörte.
"Shannon komm mal her"rief ihr Vater und er hörte sich besorgt an.Sie konnte sich keineswegs vorstellen,warum.Sie ging ins Wohnzimmer,als sie den Mann vom Spielfeld auf ...dem Sofa sitzen sah.
"Setz Dich"fing ihr Vater an,"dieser Mann hat uns gerade eine sehr interessante Geschichte über Dich erzählt."Sie ging zu einem Stuhl gegenüber im Raum.Wie konnte er ihren Eltern überhaupt irgendwas erzählen?Sie hatte ihn bis heute noch nie zuvor gesehen!
"Weißt Du,wer ich bin,Shannon?"fragte der Mann sie."Nein"antwortete Shannon."Ich bin ein Polizist und Dein Online Freund GoTo123."Shannon war erstaunt:"Das ist nicht möglich!GoTo ist ein Kind in meinen Alter!Er ist 14 und wohnt in Michigan!
Der Mann lächelte."Ich weiß,daß ich Dir das erzählt habe,aber es ist nicht wahr.Siehst Du Shannon,es gibt Menschen online,die nur so tun als ob sie Kinder wären.Ich war einer von denen.Doch während andere es machen,um Kinder zu finden und ihnen weh zu tun,gehöre ich zu der Gruppe,die es macht,um Kinder zu schützen.
Ich bin hierher gekommen,um Dich zu finden und um Dir beizubringen,wie gefährlich es sein kann,zu viele Informationen heraus zu geben an andere Menschen übers Internet.Du hast mir genug erzählt,um es mir leicht zu machen,Dich zu finden.Dein Name,
die Schule,die Du besuchst,der Name Deines Teams und die Position,in der Du spielst.Die Nummer und der Name auf Deinem Trikot machte mir das Finden nur noch leichter.Shannon war immer noch erstaunt:"Du wohnst nicht in Michigan?"Er lachte "Nein,ich wohne in Raleigh.Es hat Dir ein sicheres Gefühl gegeben,zu glauben,daß ich so weit weg wohne,
nicht wahr?"Sie nickte."Ich habe Freunde,deren Tochter war genau wie Du,nur hatte sie nicht soviel Glück.Der Mann fand sie und tötete sie,während sie alleine zuhause war.Kindern wird beigebracht,niemals jemandem zu sagen,wann sie alleine zuhause sind und doch tun sie es ständig im Internet.Sie tricksen Dich aus,Informationen raus zu geben,ein wenig hier,ein wenig da.Bevor Du es weißt,hast Du genug erzählt,um
Dich finden zu können,ohne daß Du es überhaupt bemerkt hast.Ich hoffe,daß Du daraus
etwas gelernt hast
und demnächst vorsichtiger bist."
"Das werde ich"versprach Shannon."Wirst Du anderen davon erzählen,damit sie auch sicher sind?"
Das verspreche ich!
#6 Re: Was zum nachdenken... von Manu74 17.01.2010 17:49

Es war einmal vor nicht all zu langer Zeit ein kleiner Junge der von Geburt an sehr krank war. Als er in die Pubertät kam, gaben die Ärzte die Hoffnung auf diese seltene Krankheit noch heilen zu können. Und mit 17 Jahre, wusste er, dass er jeden Augenblick sterben könnte.
In all der Zeit lebte er sehr behütet und beschützt zu Hause bei seiner Mutter. Aber heute beschloss er endlich einmal alleine raus zu gehen - nur ein einziges Mal. Er bat seine Mutter um Erlaubnis, und sie gab sie ihm nach einem kurzen Zögern. Es war ein herrlicher, sonniger Herbsttag, als er so durch sein Stadtviertel schlenderte. Er beobachtete die Menschen und die Tiere, lauschte der Natur und blickte sehr nachdenklich und geistesabwesend in so manche Schaufenster.
Als er vor ein Musikgeschäft stand und in die Auslagen blickte, bemerkte er ein sehr zartes, attraktives Mädchen, so ungefähr in seinem Alter. Es traf Ihn direkt - wie ein Blitz - mitten ins Herz. Kein Zweifel, es war die Liebe auf den ersten Blick.
Er öffnete die nervös die Tür, trat ein und hatte nur Sie im Blick. Nach und nach näherte er sich vorsichtig der Theke, hinter der das Mädchen stand. Sie sah ihn an und fragte freundlich lächelnd: "Kann ich Dir helfen?"
Er war sich sicher, es sei das süßeste Lächeln was er in seinem ganzen Leben gesehen hatte und er hatte das Verlangen sie im selben Moment zu küssen. Er sagte unbeholfen, stotternd: "Ja, hemmmm.... Ich würde gern eine CD kaufen." Und ohne nachzudenken, nahm er die erste die ihm in die Hände fiel und bezahlte.
"Möchtest Du, dass ich sie Dir einpacke?" fragte das Mädchen wieder lächelnd. Er nickte verlegen, und sie ging in das Hinterzimmer der Boutique und kam mit dem eingepackten Päckchen zurück, und gab es ihm. Er nahm es und ging schnell aus dem Geschäft. Er ging träumend nach Hause, und seit diesem Tag ging er tagtäglich in dieses Musikgeschäft
um irgendeine CD zu kaufen. Sie packte sie alle immer ein, und er brachte sie nach Hause, um sie in seinem Schrank aufzubewahren.
Er war viel zu schüchtern, um sie zum Ausgehen einzuladen, und selbst wenn er es ganz fest vornahm, es heute zu versuchen, brachte er es nicht über sich. Nach einigen Wochen schilderte er dies seiner Mutter, und sie ermutigte ihn, doch etwas zu unternehmen, und so ging er den nächsten Tag mit Mut und Entschlossenheit bewaffnet wieder in das Musikgeschäft. Und wie jeden Tag kaufte er irgendeine CD, und sie ging wie jedes
Mal ins Hinterzimmer um ihm die CD einzupacken. Und während sie sie ihm einpackte, verlies ihn der Mut und hinterließ nur flüchtig seine Telefonnummer auf der Theke und eilte geschwind aus dem Geschäft.
Am nächsten Tag: dring, dring... Läutet das Telefon im Haus des schüchternen, todkranken Jungen und seine Mutter nahm den Hörer ab: "Hallo?"
Es war das Mädchen und wollte den Sohn sprechen. Worauf die Mutter, untröstlich
begann zu weinen und sagte: "Was, Du weißt es nicht? - Er ist gestern Abend gestorben."
Es gab eine lange Pause der Sprachlosigkeit. Einige Stunden später ging die Mutter in das Zimmer des Sohnes, um sich seiner zu erinnern. Sie beschloss seine Kleidung durchzusehen, und öffnete seinen Schrank. Wie sehr war sie überrascht, als ihr eine große Menge von CDs
entgegen kam. Keine einzige von Ihnen war geöffnet. Das alles machte sie stutzig und gleichzeitig sehr neugierig, und sie konnte nicht widerstehen. Sie nahm eine CD, setzte sich auf das Bett und öffnete sie. Dabei fiel ein kleiner Zettel aus dem Paket zu Boden. Die Mutter hob ihn auf, und begann zu lesen: "Hallo!!! Du bist super süß, möchtest Du mit mir ausgehen? Hab Dich lieb... Andrea"
Sehr gerührt nahm die Mutter eine andere CD; noch eine andere und so weiter. In mehreren befanden sich kleine Zettel, und auf jedem stand das gleiche...

Und die Moral von der Geschichte:
So, ist das Leben - warte nicht zu lange um jemandem, der für Dich außergewöhnlich ist, zu sagen was Du fühlst. Sag es Heute. Morgen kann es leider schon zu spät sein.
#7 Re: Was zum nachdenken... von Manu74 01.05.2010 13:03



Rainer Maria Rilke ging in der Zeit seines Pariser Aufenthaltes regelmäßig über einen Platz, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne je aufzublicken, ohne ein Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern, saß die Frau immer am gleichen Ort.
Rilke gab nie etwas. Seine französische Begleiterin warf ihr häufig ein Geldstück hin. Eines Tages fragte die Französin verwundert, warum er nichts gebe. "Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand."

Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen. Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber an, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

Eine Woche lang war die Alte verschwunden. Der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Nach acht Tagen saß sie wieder an der gewohnten Stelle. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand.

"Aber wovon hat sie denn in all den Tagen gelebt?", fragte die Französin.
Rilke antwortete: "Von der Rose."



Vielleicht ist es manchmal zu einfach,
das zu geben, was jemand offensichtlich
wünscht... vielleicht sollten wir mehr auf
unsere innere Stimme hören, was ihm
denn wirklich fehlen könnte...
#8 Re: Was zum nachdenken... von Manu74 27.11.2010 19:07

Der Engel

Ich wusste nicht mehr ein noch aus
die Welt sah nur noch traurig aus
da kam vom Himmel ganz weit oben
ein weißer Engel angeflogen.
Hat meine Seele tief berührt
und mich wieder ins Licht geführt.

Auf seinen samtig weichen Schwingen
schwebte ich mit ihm empor
zum Himmel wo die Englein singen
und ich beinah mein Herz verlor.

Er war der Helfer in der Not,
umsorgte mich und blieb mir treu.
Wie ein Geschenk – direkt von Gott!
Vertrauen bildete sich neu.

Ein Mensch, ein Seelenzwilling gar
hat mich von Traurigkeit befreit
Ich weiß es nun, 's ist völlig klar:
Er kam genau zur rechten Zeit!

Vertrauter, Freund und Wegbegleiter
den ich so lang ersehnt
er stimmt mich endlich wieder heiter.
Nun warte auf’s „Happy End“.
#9 Re: Was zum nachdenken... von Manu74 17.12.2010 01:21

Was Weihnachten wirklich bedeutet!!!

Wenn ich mein Haus perfekt mit Tannezweigen,
Lichterketten und klingenden Glöckchen schmücke,
aber keine Liebe für meine Familie habe,
bin ich nichts als eine Dekorateurin

Wenn ich mich in der Küche abmühe,
kiloweise Weihnachtsplätzchen backe, Feinschmeckergerichte zubereite
und zum Essen, einen wunderschön gedeckten Tisch präsentiere,
aber keine Liebe für meine Familie habe,
bin ich nichts als eine Köchin

Wenn ich in der Suppenküche mithelfe,
im Seniorenheim Weihnachtslieder singe
und all meinen Besitz an die Wohlfahrt spende,
aber keine Liebe für meine Familie habe,
nützt es mir gar nichts

Wenn ich den Weihnachtsbaum mit glänzenden Engeln
und gehäkelten Eissternen schmücke,
an tausend Feiern teilnehme und im Chor Kantaten singe,
aber nicht Jesus Christus im Herzen habe,
dann habe ich nicht begriffen, worum es eigentlich geht

Die Liebe unterbricht das Backen, um das Kind zu umarmen.

Die Liebe läßt das Dekorieren sein und küsst den Ehemann.

Die Liebe ist freundlich trotz Eile und Stress.

Die Liebe beneidet andere nicht um ihr Haus mit ausgesuchtem
Weihnachtsporzellan und passenden Tischtüchern.

Die Liebe schreit die Kinder nicht an, sie sollen aus dem Weg gehen,
sondern ist dankbar, dass es sie gibt und sie im Weg stehen können.

Die Liebe gibt nicht nur denen, die etwas zurückgeben können, sondern
beschenkt gerade die mit Freuden, die das Geschenk nicht erwidern können.

Die Liebe erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
erduldet alles.

Die Liebe hört niemals auf

Videospiele werden zerbrechen,
Perlenketten werden verloren gehen,
Golfschläger werden verrosten

Aber das Geschenk der Liebe wird bleiben!

PS: Man sollte daher nicht vergessen das Weihnachten noch immer ein Fest der Liebe und nicht der Geschenke ist,denn es gibt auch Menschen denen es nicht so gut geht wie uns ,sie aber froh darüber sind wenn man ihnen zumindest ein klein wenig Liebe entgegenbringt.

In diesem Sinne Euch allen:

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